Das Recht am eigenen Bild

Gerne fotografieren wir heute digital und mancher stellt auch gerne seine Bilder in das Internet. Eigentlich ein Gebot der Höflichkeit, dass ich gefragt werde, ob ich damit einverstanden bin, wenn ich auf dem Foto abgelichtet wurde.
Der § 22 KunstUrhG bestimmt, dass die Einwilligung der Person erforderlich ist, wenn das Bild „veröffentlicht“ wird. Wird eine Anzeige erstattet kann hierauf eine Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe folgen.
Ausnahmen: Bilder von öffentlichen Veranstaltungen. Hier ist die fotografierte Person nur „Beiwerk“
Tipp: Wenn Sie auf einer Webseite angemeldet sind, oder sich in sozialen Netzwerken bewegen, nehmen Sie als Profilbild kein Foto auf dem Sie gut zu erkennen sind. Ein Bild von einer Blume ist für das Internet völlig ausreichend. Bilder von Personen werden gerne kopiert, verfälscht und wieder eingestellt. Private Bilder auf denen Personen zu erkennen sind, gehören nicht ins Internet!Das Recht am eigenen BildWenn Sie Naturaufnahmen oder Ähnliches ins Internet stellen müssen Sie damit rechnen, dass die Bilder von anderen NutzerInnen heruntergeladen und weiter verwendet werden. Achten Sie deswegen darauf die Bilder nur in sehr kleiner Auflösung ins Internet zu stellen. Bilder mit geringer Auflösung sind für „Bilderdiebe“ nicht so interessant.

Weitere Infos bei Wikipedia: Recht am eigenen Bild (Deutschland); Urheberschutz (Deutschland)

Beatrix Wehner

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